DGMSM
Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Deutsche Gesellschaft für Muskuloskeletale Medizin e.V. – Akademie BoppardDGMSM
Home> Patienten> Behandlungstechniken

Weitere Informationen nötig?

Telefonisch sind wir für Sie von Mo - Do von 08:00 - 17:00 Uhr und Fr von 08:00 - 14:30 Uhr erreichbar - Wählen Sie
+49 6742 8001-0.

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtEmpfehlung versenden

Die Manuelle Medizin umfasst verschiedene Behandlungstechniken, die die Funktionsstörungen und damit auch deren Folgen mildern oder beseitigen.

die Weichteiltechniken

Kurze Kompression eines muskulären Maximalpunktes mit den Fingern, das quere Reiben einer gestörten Struktur etwa am Sehnen-Muskel Übergang, Dehnungsimpulse quer zum Muskelfaserverlauf ohne auf der Hautoberfläche zu reiben. u. a.

die Mobilisation

Passive, meist wiederholte Bewegung durch Entlastung (Traktion) und/oder Gleitbewegung mit geringer Geschwindigkeit und zunehmendem Ausmaß (Amplitude) zur Vergrößerung des eingeschränkten Bewegungsraumes.

die Manipulation

Hierbei wird durch einen kurzen und schnellen Impuls mit kleinem Weg und geringer Kraft, den der Arzt an einen der beiden im Gelenk miteinander verbundenen Knochen setzt, die Blockierung aufgehoben. Bei diesem Vorgehen kommt es häufig zu einem knackenden Geräusch, das aber keinesfalls die Voraussetzung für den Erfolg der Behandlung darstellt.

die neuromuskulären Therapien (NMT)

Sie werden unter Anleitung des Arztes zur Behebung der Funktionsstörungen der Muskulatur und der Gelenke eingesetzt.

 

an der Muskulatur

  • bewusste Entspannung: nach leichter isometrischer (gleichförmiger) Anspannung entspannt der Patient bewusst die zu behandelnden Muskeln (sog. postisometrische Relaxation)
  • Muskeldehnungstechnik: nach minimaler isometrischer Anspannung erfolgt mit geringer Kraft die Dehnung durch den Behandler
  • Dehnungsbehandlung: nach maximaler isometrischer Aktivierung erfolgt die kräftige Dehnung durch den Behandler (sog. Stretching)
  • Entspannung der Muskulatur durch die Aktivierung der gegenwirkenden Muskeln (Antagonisten)

 

an den Gelenken

  • Mobilisation unter Ausnutzung der direkten Muskelkraft der gleichwirkenden Muskeln (Agonisten)
  • Mobilisation nach postisometrischer Relaxation (Entspannung)
  • Mobilisation unter Ausnutzung der reziproken (wechselseitigen) Hemmung der antagonistischen Muskulatur

Nebeneingriffe:

Nach dem chirotherapeutischen Eingriff kann der Arzt durch eine therapeutische Lokalanästhesie (TLA) eine weitere Methode der Schmerzlinderung und Muskelentspannung einsetzen. Dieses Behandlungsverfahren beeinflusst heilend neurovegetative Funktionsstörungen oder Organkrankheiten über das Nervensystem. Die TLA hat wie alle Behandlungsverfahren, bei denen Medikamente eingesetzt werden, eine begrenzte Wirkungsdauer. Im Zusammenhang mit der Chirotherapie ist sie nur als Begleitverfahren zu betrachten, über deren Einsatz der Arzt aufgrund des erhobenen Befundes und den chirotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten entscheidet.

zurück zur Übersicht

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtEmpfehlung versenden